Warum Massage allein oft nicht reicht: Bewegung als Schlüssel für einen freieren Körper
Eine gute Behandlung kann sich unmittelbar bemerkbar machen: Der Nacken fühlt sich leichter an, der Rücken freier, Bewegungen gehen wieder angenehmer.
Und trotzdem kennen viele Menschen dieses Gefühl:
Ein paar Tage oder Wochen später ist die Spannung wieder da.
Warum?
Weil unser Körper nicht nur behandelt, sondern auch bewegt werden möchte.
Genau hier finden wir einen Gedanken spannend, Bewegung sollte nicht nur aus einzelnen Trainingseinheiten bestehen. Sie sollte wieder selbstverständlicher Teil unseres Alltags werden.
Der Körper ist für Bewegung gemacht
Viele von uns verbringen einen großen Teil des Tages in ähnlichen Positionen: sitzen, stehen, arbeiten, Auto fahren oder aufs Smartphone schauen.
Selbst regelmäßiges Training bedeutet nicht automatisch, dass wir unseren Körper vielseitig bewegen.
Vielmeher sollten einfache Bewegungsmustern sein, die Menschen bereits als Kinder selbstverständlich genutzt haben.
Dazu gehören beispielsweise:
Die tiefe Hocke: Sie fordert Beweglichkeit in Sprunggelenken, Knien und Hüften und bringt den Körper in eine Position, die im modernen Alltag nur noch selten vorkommt
Hängen: Passives oder aktives Hängen fordert Schultergürtel, Griffkraft und Oberkörper auf eine völlig andere Weise als Sitzen oder klassische Kraftübungen
Krabbeln: Beim Krabbeln müssen Arme, Beine und Rumpf koordiniert zusammenarbeiten. Der Körper bewegt sich als Einheit statt in isolierten Muskelgruppen
Dabei geht es nicht darum, dass jeder Mensch diese Bewegungen zwingend täglich ausführen muss.
Der interessante Gedanke dahinter lautet vielmehr:
Wie viele unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten nutzt dein Körper eigentlich noch?
Bewegung muss kein zusätzliches Workout sein
Viele Menschen denken bei Bewegung sofort an Fitnessstudio, Joggen oder eine Stunde Training.
Dabei können bereits kleine Bewegungsmomente im Alltag einen Unterschied machen.
Das können beispielsweise sein:
für einige Minuten auf dem Boden sitzen
zwischendurch in die Hocke gehen
Treppen statt Aufzug nehmen
an einer Stange hängen
beim Spaziergang unterschiedliche Untergründe nutzen
Gelenke bewusst durch verschiedene Bewegungsrichtungen führen
Die Idee dahinter gefällt uns bei Trinity besonders:
Bewegung wird nicht zu einer weiteren Aufgabe auf der To-do-Liste, sondern wieder Teil des normalen Lebens.
Beweglichkeit bedeutet mehr als Dehnen
Auch beim Thema Mobility gibt es einen interessanten Ansatz.
Viele Menschen versuchen, ihre Beweglichkeit ausschließlich durch passives Dehnen zu verbessern.
Wir arbeiten zusätzlich mit sogenannten „Loaded Stretches“. Dabei wird eine größere Bewegungsposition nicht nur erreicht, sondern kontrolliert und teilweise unter Belastung genutzt.
Der Körper soll also nicht nur beweglich sein.
Er soll sich innerhalb dieser Beweglichkeit auch sicher und kontrolliert bewegen können.
Für uns ist dieser Gedanke besonders interessant, weil Beweglichkeit und Kraft nicht als Gegensätze betrachtet werden müssen.
Was hat das mit Massage und Körpertherapie zu tun?
Bei Trinity erleben wir immer wieder, dass gezielte Körperarbeit eine gute Voraussetzung schaffen kann, damit sich Bewegung anschließend leichter und angenehmer anfühlt.
Manuelle Behandlung kann unter anderem dazu beitragen, Muskelspannung zu beeinflussen und das eigene Körpergefühl zu verändern.
Aber damit endet die Arbeit für uns nicht unbedingt.
Wenn ein Körper nach einer Behandlung mehr Bewegungsfreiheit hat, stellt sich die nächste Frage:
Was machst du mit dieser neuen Bewegungsfreiheit?
Genau deshalb interessiert uns die Verbindung von Körperarbeit und Bewegung.
Nicht nur:
Spannung lösen.
Sondern auch:
Bewegen. Wahrnehmen. Neu nutzen.
Ein Körper, der verschiedene Bewegungen regelmäßig erlebt, bekommt andere Reize als ein Körper, der nach der Massage direkt wieder acht Stunden in derselben Position verbringt.
Therapie und Bewegung gehören für uns zusammen
Bei Trinity betrachten wir den Körper nicht als Ansammlung einzelner Muskeln.
Wir schauen darauf, wie Spannung, Bewegung, Belastung und Alltag zusammenspielen.
Je nach Situation kann das bedeuten:
erst Gewebe und Spannung gezielt zu behandeln,
anschließend Beweglichkeit wieder zugänglich zu machen
und dem Körper schließlich Möglichkeiten zu geben, diese Bewegung aktiv zu nutzen.
Nicht jeder Mensch braucht dafür ein kompliziertes Trainingsprogramm.
Manchmal beginnt Veränderung bereits damit, den eigenen Körper wieder häufiger und vielseitiger zu benutzen.
Kleine Frage für deinen Alltag
Beobachte dich heute einmal selbst:
Wie viele unterschiedliche Positionen nimmt dein Körper innerhalb eines Tages tatsächlich ein?
Sitzt du hauptsächlich?
Bewegst du deine Arme regelmäßig über den Kopf?
Gehst du manchmal in die Hocke?
Rotierst du deinen Oberkörper?
Bewegst du dich am Boden?
Vielleicht braucht dein Körper nicht unbedingt mehr Training.
Vielleicht braucht er zunächst einfach mehr Bewegung.
Du möchtest deinen Körper nicht nur lockern, sondern wieder besser bewegen?
Bei Trinity in Frankfurt am Main verbinden wir individuelle Massage und therapeutisch orientierte Körperarbeit mit einem Blick auf Bewegung, Belastung und deinen Alltag.
Unser Ziel ist nicht, jede Behandlung nach demselben Schema durchzuführen, sondern herauszufinden, was dein Körper gerade braucht.
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